studio[sic]

Als Künstlerkollektiv interpretieren und transformieren wir verschiedenste Gegebenheiten und Vorkommnisse. Wir haben den Aspruch das, was nicht gesehen wird, sichtbar zu machen; Das was nicht verstanden wird, zu erklären; Und alles was nicht gezeigt wird, zu befragen warum dem so ist. Indem wir unsere eigenen Augen immer wieder auf´s Neue herausfordern können wir auf ein großes Repertoire an Seherfahrungen zurückgreifen.

Irgendwo zwischen den Polen Entdeckerin und Erfinder, Künstlerin und Designer, Vermittlerin und Techniker verorten wir uns. Wir lieben die Vielfalt und leben einfach. Wir gestalten aufgrund eines inneren Bedürfnisses.        ― Weil wir glauben etwas zu sehen, das so noch nicht gesehen wurde. Weil wir meinen, dass es wichtig ist, dass auch das Unsichtbare erfasst werden kann.
 

Die Installationen von studio[sic] sind anlassbezogen. Sie orientieren sich an Ort, Zeit und Anlass. Mit alltäglichen Dingen wird von uns dafür ein Bild gebaut, wobei dem Akt des „auf-bauens“ besondere Bedeutung zugesprochen wird. Die grundlegende Idee zum Bild wird während dem Aufbau permanent befragt und adaptiert. Das gedachte Bild an die Herausforderungen der tatsächlichen Situation angepasst, um Atmosphäre zu erzeugen. Es handelt sich um ein antasten und formen, ein erfinden und neu definieren der Beziehung zwischen Licht, Objekt, Bühne und Raum.

LICHTTANKSTELLE 2019

Es ist November. Die vielen Farben der Natur weichen und machen den unterschiedlichen Facetten von Grau Platz. ― Was wäre der Frühling ohne den Winter?

 

Diese natürliche Gegebenheit ist Ausgangspunkt und Inspiration für das künstlerische Konzept zum Lichtfest Krems. Das Lichtfest Krems soll in Zukunft unterschiedliche künstlerische Positionen an verschiedenen Orten in der Stadt Krems präsentieren und unter anderem der Frage nachgehen, wo die Grenze zwischen Wahrnehmung und Imagination verläuft. Die Gemeinsamkeit aller Feste ist das Material Licht. Die Auswahl der Präsentationsorte ist ebenfalls sehr relevant. Die architektonische Vielfalt der Stadt Krems ist eine inspirierende Grundlage für Lichtinterventionen.

 

Während sich im Innenraum der LICHTTANKSTELLE die Lichtfarbe in einer wiederkehrenden Abfolge verändert, dienen die Beleuchtungskörper am Körnermarkt als neutrale Basis. Dieses Setting ist der Ausgangspunkt um die individuelle Licht-Wahrnehmung zu befragen. Ganz ohne bewusstes Zutun wird sich die Farbwahrnehmung der Besucherinnen und Besucher entsprechend der Lichtfarbe adaptieren. Doch das menschliche Auge braucht Zeit um sich bestimmten Lichtverhältnissen anzupassen.

Das bewusste Erleben der subjektiven Farbempfindung ist also nur dann möglich, wenn man sich einige Minuten in der LICHTTANKSTELLE aufhält, den Wechsel von einer Lichtfarbe zur nächsten miterlebt und auf den, als Referenzbereich dienenden, Körnermarkt blickt.

LICHTTANKSTELLE

15. bis 24. November 2019

Körnermarkt, Krems

o.T. - Sunseitn 2019

Spiegelung

mit Luft gefüllte Kugeln

Lichteffekte

und die Herausforderung Kugeln zu stapeln

sind die grundlegende Inspiration für diese Versuchansordnung.

... und warum ist der eine nicht ganz aufgebalsen?

o.T.

27. Juli 2019

Sunseitn, Freistadt

SCENT - Electric Spring 2019

scent

25. - 26. April

Electric Spring 2019

WURSTVOMHUNDBALL - Wurst vom Hund Ball 2019

WURSTVOMHUNDBALL

2. Februar 2019

Stadtwerkstatt, Linz

großes Foto: Grünwald

DER SCHWARM - Globe Wien

Das Foyer des Theaters füllt sich langsam. Während sich vor der Garderobe eine Reihe bildet, formt sich vor der Bar eine Menschentraube. Je näher der Vorstellungsbeginn kommt, desto mehr verdichtet sich der Raum und die Stimmung in diesem. Mit dem Gong strömen die Menschen, fast alle gleichzeitig, in Richtung Tribüne. Diese füllt sich bis auf den letzten Platz. Das Foyer ist leer - als wäre nie jemand da gewesen.

Pause.

Die Menschen strömen von der Tribüne ins Foyer. Der eben noch leere Raum ist plötzlich mit Stimmengewirr und Bewegung erfüllt. In Gruppen oder Reihen, vereinzelt oder zu zweit stehen die Menschen und warten auf den Gong der ihnen mitteilt, dass die Pause aus und die Plätze auf der Tribüne einzunehmen sind.

Das Schauspiel wiederholt sich.

Vorstellungsende.

Vor der Garderobe bildet sich eine Reihe. Die Bar ist umringt von mehreren kleinen Gruppen. Die aufgeregte Stimmung im Foyer flaut langsam ab. In unregelmäßigen Abständen verlassen die Menschen das Theater. Bis dieses wieder menschenleer ist.

Von oben gesehen ähnelt das beschriebene Szenario den Bewegungen eines Vogelschwarms.

 

Es bestand von Anfang an der Wunsch, die Bewegungsabläufe, die im Globe Wien vor, während und nach den Vorstellungen stattfinden, in Licht zu transformieren. Durch die Manifestation der Bewegung entstand eine Beleuchtungssituation die viele Assoziationen zulässt. So individuell wie jede einzelne Besucherin und jeder einzelne Besucher.

Der Schwarm

seit Oktober 2018

Globe Wien

Fotos: Mara Novak

TENSENESS - Diagonale Graz

Jakob Wiesmayer wurde von sound:frame eingeladen im HDA, Graz eine raumgreifende Lichtinstallation zu realisieren. Außerdem gab es den Wunsch, die Abschlussveranstaltung der Diagonale im Orpheum, Graz mit einem durchdachten  Lichtdesign zu betreuen. In Zusammenarbeit mit Jakob entstanden die hier gezeigten "Lichträume".

Jakob Wiesmayer - tenseness

13. bis 18. März 2018

HDA, Orpheum, Graz

Kontakt

mag.art. Kerstin Wiesmayer

info@objekt-gestaltung.org

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